In der Wikipedia suchen:Anzahl Besucher Anzahl Autoren Anzahl Verweise Quellennachweise Die Wikibu-Punkte geben Hinweise zur Verlässlichkeit des Wikipedia-Artikels. Dieser Artikel wird selten besucht. Dieser Artikel wurde von vielen Autoren (46) bearbeitet. Auf diesen Artikel verweisen durchschnittlich viele andere Wikipedia-Artikel (32). Der Inhalt dieses Artikels ist zwar durch Literaturangaben und/oder Weblinks belegt, jedoch werden keine Einzelnachweise angegeben.
|
Zum Artikel: Guillaume_Farel in der Wikipedia
| ||||||||||||||||||||||||
Inhaltsverzeichnis |
Leben und Wirken
Farel wandte sich während seiner Studienzeit in Paris unter Jacques Lefèvre d'Étaples dem Evangelium zu und ging 1521 nach Meaux, vom Bischof Guillaume Briçonnet, einem Freund gemäßigter Reform, berufen. Von da 1523 vertrieben, begab er sich nach Straßburg, Zürich, Bern und Basel.
Seine öffentliche Disputation in Basel über die Unterscheidungslehren der römischen und evangelischen Kirche (1524) endete mit einem glänzenden Sieg über seine Gegner. Dennoch erzwangen dieselben bald darauf seine Entfernung. Farel reformierte seitdem in Montbéliard (1525), Aigle (1526), in der ganzen südwestlichen Schweiz, vorzugsweise in Neuenburg, wo 1530 die neue Lehre eingeführt wurde.
In Genf konnte er erst 1533 festen Fuß fassen und verteidigte bei dem Religionsgespräch im Januar 1534 dem Rat gegenüber die reformierte Lehre so siegreich, dass dieser im August 1535 die Reformation annahm.
Von hoher Bedeutung für das Reformationswerk in Genf war, dass Farel 1536 den durchreisenden Calvin zum Bleiben zu bewegen vermochte.
Als 1538 der Rigorismus beider Reformatoren ihre Ausweisung aus Genf bewirkt hatte, wählte Farel Neuenburg zum Hauptort seiner Tätigkeit; aber auch hier veranlasste sein rücksichtsloser Eifer Unruhen. Nach neuen Missionsreisen in Frankreich starb Farel.
Seine Schriften sind meist Gelegenheitsschriften ohne theologische Bedeutung; seine Stärke war das mündliche, von glühendem Eifer eingegebene Wort.
Eine Statue von Guillaume Farel steht am Genfer Reformationsdenkmal.
Siehe auch
Literatur
- Olivier Fatio: Farel, Guillaume. In: Theologische Realenzyklopädie 11 (1983), S. 30–36 (Überblick mit weiterer Lit.)
Weblinks
- Guillaume Farel. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).
- Farel, Guillaume. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Europas christliches Erbe: Guillaume Farel
| Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Farel, Guillaume |
| KURZBESCHREIBUNG | Reformator der französischsprachigen Schweiz sowie Vorgänger und Mitarbeiter Johannes Calvins |
| GEBURTSDATUM | 1489 |
| GEBURTSORT | Gap, Dauphiné |
| STERBEDATUM | 13. September 1565 |
| STERBEORT | Neuenburg |
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Guillaume_Farel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |





Rufinus 

