Warning: Invalid argument supplied for foreach() in /home/wwwadmin/Wikibu/Wikipedia.inc.php on line 186
Wikibu - Johannes_Comander

In der Wikipedia suchen:

Anzahl Besucher

Anzahl Autoren

Quellennachweise

Die Wikibu-Punkte geben Hinweise zur Verlässlichkeit des Wikipedia-Artikels.

Dieser Artikel wird sehr selten besucht.
Im letzten Monat: 5 pro Tag.

Umso häufiger ein Wikipedia-Artikel besucht wird, desto wahrscheinlicher werden allfällige Fehler von den Besuchenden korrigiert.

Dieser Artikel wurde von durchschnittlich vielen Autoren (20) bearbeitet.

Je mehr Autoren an einem Artikel mitschreiben, desto wahrscheinlicher fliessen verschiedene Sichtweisen ein und machen den Artikel ausgewogener.

Auf diesen Artikel verweisen durchschnittlich viele andere Wikipedia-Artikel (18).

Je öfter ein Artikel auf anderen Wikipedia-Artikeln verlinkt ist, desto relevanter dürfte der Inhalt des Artikels sein.

Der Inhalt dieses Artikels ist zwar durch Literaturangaben und/oder Weblinks belegt, jedoch werden keine Einzelnachweise angegeben.

Besonders bei kontrovers diskutierten Themen sind Quellenangaben wichtig.


Der Autor Jochanan_Hesse hat ausschließlich zu diesem Artikel geschrieben.

 

Einige Autoren des Artikels:
Liondancer
Jochanan Hesse
Torsten Schleese
Jacques Schreiber
83.79.121.250

Frühere Versionen des Artikels
» Versionsgeschichte

Haben Sie einen Fehler gefunden?
» Artikel bearbeiten

Zum Artikel: Johannes_Comander in der Wikipedia

Artikel: Johannes_Comander


Johannes Comander, übersetzt aus der griechischen Sprache auch: Johannes Dorfmann (* um 1484 in Maienfeld, Graubünden; † Januar 1557 in Chur) war ein Schweizer Theologe und Reformator der Stadt Chur.

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Comander besuchte die Klosterschule St. Gallen und immatrikulierte sich im Wintersemester 1502 an der Universität Basel, wo er die Bekanntschaft von Ulrich Zwingli machte. Nach dem Abschluss seiner Studien wurde er 1512 Pfarrverweser und 1521 Pfarrer in Escholzmatt.

1523 schloss er sich der reformatorischen Bewegung an und wurde an die Hauptkirche St. Martin in Chur berufen. Hier predigte er im reformatorischen Sinne und setzte bis 1527 die Reformation in Chur durch.

Comander hatte mit den anderen Schweizer Reformatoren wie Ulrich Zwingli und Joachim von Watt ständigen Kontakt. Angeregt von diesen verfasste er seine 18 Reformationsthesen und verteidigte diese auf dem Ilanzer Religionsgespräch am 7. Januar 1526. Diese Reformationsthesen dienten später Berchtold Haller und Franz Kolb als Vorlage für die Schlussreden der 1528 durchgeführten Berner Disputation.

Als Comander am 14. Januar 1537 Vorsitzender der Geistlichkeitssynode wurde, baute er gemeinsam mit Heinrich Bullinger synodale Einrichtungen auf. Er verfasste gemeinsam mit seinen Beratern, dem zweiten Stadtpfarrer Johannes Blasius und dem Stadtlehrer Jakob Salzmann 1537 den ersten Bündner Katechismus für die Jugend, der nur in einer romanischen Übersetzmng auf uns gekommen ist. Im Zuge der Reformation veranlasste er 1539 die Eröffnung einer humanistisch geprägten Lateinschule im Dominikanerkloster und verfasste 1545 die Churer Kirchenordnung.

Als 1550 seine älteren Mitarbeiter der Pest erlagen, konnte er mit seinem jungen Kollegen Philipp Gallicius 1553 die Confessio Raetica aufstellen, die 1566 von der Helvetica posterior abgelöst wurde. Pier Paolo Vergerios Auftreten in Graubünden beunruhigte ihn, doch konnte er die evangelische Kirche durch alle Gefahren hindurchsteuern.

400 Jahre nach seinem Tod wurde Comander zu Ehren in Chur die Comanderkirche eingeweiht.

[Bearbeiten] Werke

  • Katichismus, hrsg. mit J. Blasius, 1537; 1552(?);
  • Confessio Raetica (mit Ph. Gallicius), 1552

[Bearbeiten] Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johannes_Comander aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.